Matcha Tee Inhaltsstoffe

Matcha enthält eine ganze Liste wertvoller Inhaltsstoffe. Antioxidantien, Aminosäuren, Vitamins & sekundäre Pflanzenstoffe machen Matcha zum Superfood.

Matcha Tee scheint ein richtiges Wirkstoff-Wundermittel zu sein. Im Vergleich zu traditionellen Grünteesorten, schwarzem oder weißem Tee, Yerba Mate oder Rotbusch-Tee findet man im Matcha zehn bis fünfzehn Mal mehr Nährstoffe.

Sogar Obst und Gemüse kann der Matcha Tee schlagen, wenn es um einige seiner Nährwerte geht. So sind in Matcha Tee beispielsweise mehr Antioxidantien als in Heidelbeeren und denen sagt man schon einen hohen Gehalt nach.

Die Liste der im Matcha Tee enthaltenen Nährstoffe, Mineralien und Vitamine ist lang. Für eine Portion Matcha Tee benötigt man einen halben Teelöffel, was in etwa einem Gramm entspricht. In der folgenden Tabelle sind alle bekannten Inhaltsstoffe aufgelistet. Um über einen Wirkstoff mehr zu erfahren, kannst Du einfach auf den Namen in der Tabelle klicken.

Wirkstoff pro 100g Tagesbedarf
Polyphenole 10 g n/a
Koffein 2,5 g n/a
Theophyllin 42 mg 11 bis 13 mg
ORAC-Einheiten 1384 n/a
Aminosäuren 27,2 g n/a
Vitamin A Karotine 59,5 mg 0,8 bis 1 mg
Calcium 420 mg 1000 mg
Vitamin A (Retinol 9,917 mg 1 mg
Magnesium 230 mg 300 bis 400 mg
Vitamin B1 600 mg 1 mg
Kalium 2,7 g 2 g
Vitamin B2 1,35 mg 1,2 bis 1,5 mg
Phosphor 350 mg 700 mg
Vitamin B6 17 mg 1,2 bis 1,5 mg
Eisen 17 mg 10 bis 15 mg
Vitamin C 60 mg 100 mg
Natrium 6 mg 550 mg
Vitamin E 28,1 mg 10 mg
Zink 6,3 mg 7 bis 10 mg
Vitamin K 0,029 mg 70 mcg
Kupfer 0,6 mg 1 bis 1,5 mg
Proteine 30,6 g 0,8 / kg
Lipide 5 g 60 bis 100 g
Kohlenhydrate 38,5 g 5 g pro kg
Ballaststoffe 38,5 g 30 g

Polyphenole

Polyphenole sind bioaktive Substanzen, denen man nachsagt, sie seien das Geheimnis gesunder Ernährung und schützen vor chronischen Krankheiten. Der natürliche Pflanzenstoff gehört zu den Phytmaninen und diese sind für unsere Gesundheit ähnlich wichtig wie Vitamine.

Polyphenole sind aromatische Verbindungen. Man könnte sie eigentlich sehen oder schmecken, denn sie sind für Geruch, Farbe oder Geschmack von Gemüse und Obst zuständig und kommen außerdem in Vollkornprodukten vor. Sie wirken wie Antioxidantien und haben daher eine entzündungshemmende und krebsvorbeugende Wirkung. Außerdem regulieren sie den Blutdruck. Schon eine kleinere Dosis Phenolsäure kann gesundheitsfördernd wirken und im Matcha Tee sind sogar 100 mg in einer Tasse enthalten. Im Vergleich dazu enthält eine Tasse Kaffee nur 7 mg. Das ist 14 Mal weniger! Übrigens bleiben die Polyphenole auch beim Erhitzen von Nahrungsmitteln erhalten.

Koffein / Teein

In Matcha Tee steckt eine Menge Koffein, auch Thein genannt. Koffein ist ein Alkaloid, welches in verschiedenen Pflanzen, wie Kaffee-, Kakaobohnen oder Teeblättern vorkommt. Wenn wir koffeinhaltige Getränke zu uns nehmen, gelangt das Koffein kurze Zeit später in den Blutkreislauf und wird einige Stunden später wieder ausgeschieden.

Das Koffein im Tee macht munter und das langanhaltend und dauerhafter als in Kaffee. Der Grund dafür ist recht einfach: Koffein in geröstetem Kaffee wird bei Kontakt mit der Magensäure sofort freigesetzt und wirkt sehr schnell. Bei Koffein in Tee dagegen verhält es sich etwas anders, weil das im Tee enthaltene Koffein an Polyphenole gebunden ist. Das hat als Auswirkung, dass sich das Koffein erst im Darm freisetzt und die Wirkung dadurch später, aber dafür viel langanhaltender spürbar ist.

25 mg Koffein in einer Tasse Matcha Tee sind der Grund, weshalb viele Tee Trinker auf Matcha als Wachmacher schwören.

Theophyllin

Theophyllin kommt in Teeblättern vor, aber auch in Kaffeebohnen oder Kolanüssen. Aus Theophyllin werden Arzneistoffe gegen Bronchialasthma und andere Bronchialkrankheiten gewonnen. Außerdem erhöht Theophyllin die Leistung des Herzens und wirkt harntreibend. Der Genuss von Matcha Tee wirkt also bronchienerweiternd und entzündungshemmend. In 100 g Matcha Tee sind 0,042 g Theophyllin enthalten. Das ist wenig, wenn man bedenkt, dass der Tagesbedarf je nach Körpergewicht bei 11-13 mg liegt.

ORAC-Einheiten

Ein einziges Gramm Matcha Tee enthält 1384 ORAC-Einheiten. Was bedeutet das? ORAC ist die Abkürzung für Oxygen Radical Absorption Capacity. Der ORAC-Wert ist eine vergleichende Messgröße, die einen Orientierungspunkt für gesunde und ausgewogene Ernährung liefern soll. Je höher ein ORAC-Wert ist, desto mehr freie Radikale werden neutralisiert. Freie Radikale können unsere Zellen angreifen und diese funktionsuntüchtig machen. Wenn viele Zellen beschädigt werden, können als Folge Krankheiten entstehen, wie zum Beispiel Krebs.

Als Tagesbedarf geht man von 5000 – 7000 ORAC-Einheiten aus. Eine Tasse Tee täglich deckt also schon einen ziemlichen Anteil dieser Werte. Verglichen mit anderen Nahrungsmitteln ist der ORAC-Wert bei Matcha Tee sehr hoch. Granatäpfel zum Beispiel haben einen ORAC-Wert von 105, wilde Blauberren 93 und Brokkoli sogar nur 31.

Gesamtaminosäuren

Aminosäuren sind die Grundlage für unseren Stoffwechsel und deshalb unverzichtbar. Die Hauptaufgabe von Aminosäuren sind der Transport und die Speicherung von Nährstoffen, Wasser, Fetten, Kohlenhydraten, Mineralstoffen, Proteinen und Vitaminen. Umso mehr Aminosäuren unserem Körper durch gesunde Lebensmittel zugeführt werden, umso besser ist das. Aminosäuren wirken gegen Zivilisationskrankheiten wie z.B. Diabetes, zu hohe Cholesterinwerte, Schlafstörungen oder Arthrose. 100g Matcha Tee beinhalten 27,2 Gramm Aminosäuren. Das ist wirklich viel.

Eine wichtige natürliche Aminosäure im Matcha Tee ist das L-Theanin. Dieser Wirkstoff sorgt für eine Erhöhung des Dopamin-Gehalts und verringert das Noradrenalin. Dem L-Theanin sagt man nach, es sei Doping fürs Gehirn, denn es sorgt für ein entspanntes Gefühl und die Erhöhung der Konzentration. Außerdem schützt es die Neuronen im Gehirn vor Schädigungen und soll sogar deren funktionsfähige Lebensdauer verlängern. L-Theanin soll auch bei Schlafstörungen und Depressonen helfen.

Chlorophyll

Chlorophyll ist verantwortlich für die grüne Farbe der Pflanzen. Man nennt Chlorophyll auch „grünes Blut“, weil dieser Pflanzenfarbstoff dem menschlichen roten Blutfarbstoff sehr ähnlich ist.

Das Chlorophyll hat sehr positive Eigenschaften, so hilft es zum Beispiel dabei, den pH-Wert des Blutes zu regulieren, wirkt antibakteriell und ist ein hervorragendes Antioxidans. Zur Reinigung des Körpers (Detox) einfach ideal, denn Chlorophyll begünstigt die Entgiftung des Körpers. Matcha Tee hat einen sehr hohen Chlorophyll-Anteil. Das hat damit zu tun, dass die Blätter des Matcha Tees vor der Ernte wochenlang im Schatten wachsen. Chlorophyll ist praktisch wie grünes Sonnenlicht und umso höher der Anteil im Tee ist, umso größer ist der gesundheitliche Nutzen. Beispielsweise geht man davon aus, dass mit Hilfe von Chlorophyll Blutzellen schneller aufgebaut werden, die Wundheilung gefördert wird und der Stuhlgang geregelt wird. Außerdem soll Chlorophyll für einen angenehmen Körpergeruch sorgen.

Vitamine & Spurenelemente

Vitamin A Karotine

595 Mikrogramm Vitamin A Karotine nimmt man mit einer Tasse Matcha Tee zu sich. Vitamin A wird aus Nahrung aufgenommen und wird auch gebildet aus Karotinen, der Vorstufe des Vitamin A. Dieser Stoff ist an wichtigen Körperfunktionen beteiligt und ist vor allem gut für die Augen und unsere Haut.

Calcium

Kalzium ist ein Mineralstoff, der in erster Linie für gesunde Knochen und Zähne zuständig ist. Man nimmt den Mineralstoff ausschließlich über Lebensmittel zu sich. Dunkles Gemüse, Nüsse und Mineralwasser enthalten recht viel Calcium. Auch im Matcha Tee sind 4,2 mg pro Tasse enthalten.

Vitamin A (Retinol)

Vitamin A bzw. Retinole sind fettlösliche Vitamine, die in pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln vorkommen. Sie sind wichtig für eine gesunde Haut, die Schleimhäute und für die Augen. Vitamin A ist die Bezeichnung für mehrere Stoffgruppen, die im Körper alle eine ganz ähnliche Wirkung haben. Es spielt eine große Rolle beim Wachstum von Zellen. Vitamin A hat auch einen Einfluss auf unsere Sinne, das Hören und Riechen.
Die Blätter des Matcha Tees weisen 99,17 Mikrogramm in einem Gramm Tee auf. Im Vergleich dazu: 100 Gramm Kopfsalat enthalten nur 245 Mikrogramm Vitamin A.

Magnesium

Magnesium hat eine große Bedeutung für unsere Nerven und wird daher auch gern als Anti-Stress-Mineral bezeichnet. Bei der Weiterleitung von Nervenimpulsen an die Muskeln spielt Magnesium eine zentrale Rolle und es hat einen großen Einfluss auf die Muskelkontraktion. Magnesiummangel kann Muskelschwäche, Taubheitsgefühl oder Muskelkrämpfe verursachen. Das bekannteste Symptom für Magnesiummangel sind Wadenkrämpfe.

Der Magnesiumgehalt in Matcha Tee beträgt 2,3 mg pro Gramm. Das klingt zunächst nach nicht viel, entspricht allerdings genau einer Tasse Tee. Im Vergleich dazu sind in Kürbis- und Sonnenblumenkernen 4 mg in einem Gramm enthalten. Kürbiskernen sagt man einen besonders hohen Magnesiumgehalt nach, da kann Matcha Tee schon richtig gut mithalten.

Vitamin B1

Vitamin B1 ist auch unter dem Namen Thiamin bekannt und gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen. Unser Körper kann Vitamin B1 nicht lange speichern und ist deshalb auf eine regelmäßige Zufuhr angewiesen. Vitamin B1 trägt einen Teil zum Energiestoffwechsel bei und wird auch als Stimmungs-Vitamin bezeichnet, da es im Nervensystem eine Rolle spielt. Ernährungsmediziner empfehlen Menschen, die unter Stress leiden, gerne B-Vitamine. Stimmungsschwankungen, Gereiztheit oder Traurigkeit können Ursache von Vitamin B1 Mangel sein.

Matcha Tee enthält 0,006 mg Vitamin B1 pro Tasse. Das entspricht exakt der gleichen Menge an Vitamin B1 wie in Haferflocken und doppelt so viel wie in grünen Erbsen.

Kalium

27 mg Kalium in einer Tasse Matcha Tee - klingt nach viel und das ist es auch. Kalium ist ein wichtiger Mineralstoff, ohne den keine lebende Zelle ihre Funktion erfüllen kann. Dieser Mineralstoff ist in praktisch jedem pflanzlichen und tierischen Gewebe nachweisbar und für unsere Körperfunktionen wichtig - zum Beispiel bei der Übertragung von elektrischen Impulsen - was u.a. für die Herzfunktion eine große Rolle spielt, ebenso für die Muskeltätigkeit, die Verdauung und einen regulierten Blutdruck.

Außerdem benötigen unser Gehirn und unsere Nerven Kalium. Man geht davon aus, dass genügend Kalium im Körper das Schlaganfall-Risiko vermindert, vor Osteoporose schützt, den Blutdruck senkt und der Bildung von Nierensteinen vorbeugt.

Die empfohlene Tagesmenge an Kalium liegt bei etwa 2 g. Mit einer Tasse Matcha Tee nehmen Sie etwa fünf Mal so viel Kalium zu sich wie mit der gleichen Menge Spinat, achteinhalb Mal so viel wie mit Bananen und zehn Mal so viel wie mit Joghurt.

Vitamin B2

Vitamin B2, auch Riboflavin genannt, ist ein bekanntes wasserlösliches Vitamin. Ohne Vitamin B2 könnten wir nicht leben, denn es unterstützt unseren Körper bei der Umwandlung von Kohlenhydraten in Glukose zur Energieerzeugung und neutralisiert sogenannte freie Radikale. Zusätzlich hilft es dabei, Vitamin B6 und B9 in wirksame Formen umzuwandeln Genügend Vitamin B2 trägt außerdem dazu bei, dass Haut und Schleimhäute gesund bleiben, die Sehkraft stabil bleibt und Müdigkeit oder Erschöpfung nicht so schnell eintreten.

B2 kommt in pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln vor. Allen voran sind Milch- und Milchprodukte zu nennen, aber auch Fleisch- und Wurstwaren. In 100 ml Vollmilch sind 0,18 mg Vitamin B2 enthalten. Ein Gramm Matcha Tee enthält 0,0135 mg Vitamin B2.

Phosphor

Phosphor im Matcha Tee? Auf den ersten Blick mag das für den oder anderen erst einmal nicht sonderlich gesund klingen, allerdings ist in fast allen Lebensmitteln Phosphor enthalten. Besonders phosphorreich sind Lebensmittel mit viel Eiweiß, beispielsweise Milchprodukte, Fleisch oder Fisch.

Was viele nicht wissen: Phosphor ist für den Aufbau eines stabilen Knochengerüsts ähnlich wie Kalium unbedingt notwendig. Wer an Phosphormangel leidet, muss mit Knochenerweichung und einem beeinträchtigten Nervensystem rechnen, in der Realität kommt dies allerdings nur selten vor. Matcha Tee enthält 3,5 mg Phosphor in einem Gramm Tee. Verglichen mit anderen Lebensmitteln wie z.B. Fleisch ist das eher wenig.

Vitamin B6

Man nennt es auch Nervenvitamin, denn Vitamin B6 stärkt unsere Nerven und Abwehrkräfte. Eigentlich ist Vitamin B6 eine übergeordnete Bezeichnung für eine ganze Gruppe sehr wirksamer Substanzen. Bei Lebensmittelzusätzen wird hier gerne der Begriff Pyridoxin als chemische Bezeichnung verwendet.

Mit Vitamin B6 werden zentrale Vorgänge im Stoffwechsel reguliert. Es wird benötigt, um Eiweiße umzuwandeln und hilft beim Energie- und Stoffwechsel. Außerdem schützt es die Nervenverbindungen und kräftigt das Immunsystem. Hinzu kommt die Beeinflussung von hormonellen Aktivitäten und seine Rolle bei der Bildung des roten Blutfarbstoffes.

Einige Lebensmittel weisen einen hohen Gehalt an Vitamin B6 auf. Dazu gehören Fleisch (vor allem Geflügel und Innereien), Fisch und Milch sowie Milchprodukte wie zum Beispiel Käse. Der Tagesbedarf an Vitamin B6 beträgt etwa 1,2 mg. Das Vitamin kann nicht vom Körper selbst gebildet, sondern muss durch die Zufuhr von Nahrungsmitteln aufgenommen werden. Vegetarier oder Veganer nehmen daher auch Ergänzungspräparate zu sich. Im Matcha Tee sind pro Gramm Teepulver 0,009 mg.

Eisen

Unser Körper benötigt Eisen, kann dieses aber nicht selber bilden. Deshalb ist es wichtig, regelmäßig eisenhaltige Lebensmittel zu sich zu nehmen. Eisen ist ein Spurenelement und spielt eine große Rolle bei der Blutbildung und beim Sauerstofftransport im Blut. Müdigkeit oder Antriebslosigkeit sind oft ein Zeichen von Eisenmangel. Die Höhe des Eisenbedarfs ist individuell verschieden und hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. dem Alter oder dem Geschlecht. Übrigens gibt es Getränke, die die Aufnahme von Eisen behindern können. Dazu zählen Schwarzer Tee, Kaffee oder Milchprodukte.

Matcha Tee gehört nicht dazu, im Gegenteil. Das hat einen simplen Grund: Um das Eisen wirklich in den Körper aufnehmen zu können, müsste man nicht nur den Aufguss genießen, sondern die Teeblätter selbst essen, was bei Bio-Qualität problemlos möglich sein sollte. Matcha Tee an sich ist aber so beschaffen, dass hier gar nicht die Blätter aufgegossen werden, sondern die bereits pulverisierten Blätter konsumiert werden und dadurch nimmt man automatisch das darin enthaltene Eisen zu sich.

Ein Gramm Matcha Tee enthält 0,17 mg Eisen. Das ist verglichen mit vielen anderen vegetarischen Nahrungsmitteln gar nicht wenig. Matcha enthält 85 mal soviel Eisen wie Äpfel, Birnen oder Melonen.

Vitamin C

Vitamin C ist Ascorbinsäure, die sich besonders in Obst und Gemüse findet. Es gehört zu den Antioxidantien und hilft, freie Radikale zu neutralisieren. Mit Vitamin C kann unser Körper besser entgiften, es spielt eine Rolle für gesunde Knochen und sorgt für straffes Gewebe. Außerdem sorgt es für gesunde Blutgefäße und kann somit einem Herzinfarkt vorbeugen.

Interessanterweise ist nicht eindeutig nachgewiesen, dass Vitamin C gerade im Winter Erkältungen vorbeugen kann, trotzdem hält sich das Gerücht hartnäckig. Im Matcha Tee kommen auf ein Gramm Teepulver 0,6 mg Vitamin C. Das ist etwa drei Mal so viel wie in Himbeeren und fast vier Mal so viel wie in Äpfeln.

Natrium

Natrium ist ein Elektrolyt, es reguliert den Wasserhaushalt im Körper, aktiviert verschiedene Enzyme und regelt den Säure-Basen-Haushalt. Der Mineralstoff ist überwiegend in salzigen Speisen zu finden, weil er Bestandteil von Kochsalz ist, aber auch in Mineralwasser. Wir haben einen erhöhten Bedarf an Natrium, wenn wir schwitzen oder an Durchfall leiden. Meistens nehmen wir aber genug oder zuviel Natrium zu uns.

Vitamin E

Unter Vitamin E versteht man eine ganze Gruppe von Substanzen. Sie alle haben eine antioxidative Wirkung und schützen unsere Zellen vor dem Einfluss von freien Radikalen. Wenn freie Radikale auf unsere Zellen einwirken, können diese zerstört werden, Vitamin E verhindert dies. Außerdem sagt man Vitamin E eine entzündungshemmende Wirkung nach, es unterstützt außerdem unser Immunsystem und hilft bei der Funktion des Nervensystems und der Skelettmuskulatur. Mit 0,281 mg ist in Matcha Tee 14 Mal mehr Vitamin E enthalten als in der schwarzen Johannisbeere.

Zink

Wofür braucht der Körper Zink? Zink gehört zu den Spurenelementen, die lebensnotwendig sind. Ohne Zink würde unser Stoffwechsel nicht funktionieren. Zusätzlich hat Zink eine positive Wirkung für unsere Haare, die Haut und spielt eine Rolle bei der Wundheilung. Matcha Tee enthält genauso viel Zink wie Kürbiskerne.

Vitamin K

Vitamin K ist in natürlichen Lebensmitteln weit verbreitet, in erster Linie zählen dazu Blattgemüse, Kohlsorten, aber auch Hähnchenfleisch. In Früchten ist eher wenig Vitamin K enthalten. Vitamin K ist ein fettlösliches Vitamin und spielt eine Rolle bei der Blutgerinnung und der Knochenbildung. Das ist wichtig für den Fall, dass wir uns verletzen und dann die Blutung gestillt werden kann.

Kupfer

Das Spurenelement Kupfer findet man im Körper vorwiegend im Skelett, der Muskulatur und der Leber. Es ist ein Enzym-Bestandteil und diese sind zuständig für den Aufbau des Bindegewebes. Außerdem ist es beteiligt am Eisenstoffwechsel und wird benötigt für den Pigmentstoffwechsel im Organismus. Kupfermangel kann zu Knochenbrüchen oder Gefäßschädigungen führen. Kupferhaltige Lebensmittel sind z.B. Innereien, Muscheln, Geflügel, Nüsse, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte oder Schokolade. In Matcha Tee ist ebenfalls Kupfer enthalten, 0,006 mg auf ein Gramm Teepulver. das ist etwa halb so viel wie in Schokolade.

Makronährstoffe

Proteine

Proteine sind im Grunde nichts anderes als Eiweiße. Neben Kohlenhydraten und Fett gehören sie zu den drei wichtigsten Nährstoffen. Eigentlich ist Protein eine Art Baustoff: Zuständig für den Erhalt und Aufbau der Zellen, sowie die Grundlage für den Aufbau von Muskeln. Die Aufgabe der Proteine ist es, Fette durch das Blut zu transportieren und die Abwehrkräfte unseres Organismus zu stärken. Sie bestehen aus einer Kette von Aminosäuren und ohne sie könnten wir nicht überleben.

Unterschieden wird zwischen tierischen und pflanzlichen Proteinen. Tierische Proteine findet man vorwiegend in Fleisch, Eiern und Milch. Pflanzliche Proteine sind in Kartoffeln, Soja, Mais, Linsen, Reis oder Bohnen enthalten. Und eben auch im Matcha Tee. In einem Gramm Matcha sind 306mg Proteine enthalten.

Im Vergleich dazu haben zum Beispiel 100g Kartoffeln je nach Zubereitungsart durchschnittlich nur 2g Proteingehalt.

Lipide

Lipide sind Fette, die nicht wasserlöslich sind. Fett ist ein guter Kälte-Isolator, denn unser natürliches Körperfett schirmt unsere inneren Organe nach außen ab. Lipide haben aber noch eine weitere Funktion: Die Zellmembran einer Zelle besteht aus einer doppelten Lipidschicht und dies bietet einen guten Schutz für unseren Körper. Lipide gehören zu den elementaren Nährstoffen, die unser Körper benötigt, sie sind Energiespeicher und Bestandteil unsere Zellmembran und daher unverzichtbar. In 100 g Matcha Tee konnte man 5 g Lipide messen. Das ist wohl auch ein Grund, weshalb Matcha Tee so gern empfohlen wird, wenn es um gesundheitsfördernde Aspekte und den Schutz und die Schönheit unserer Haut geht.

Kohlenhydrate

Was genau sind eigentlich Kohlenhydrate? Sie sind elementare Energielieferanten, da sie aus Zuckermolekülen bestehen und unser Gehirn und die Muskeln in Schwung bringen und Energie liefern. An unserer Ernährung machen sie einen großen Bestandteil aus.

Wir verbrauchen rund um die Uhr Energie, selbst dann wenn wir schlafen. Der größte Energieanteil wird für den sogenannten Grundumsatz benötigt. Gemeint sind damit die wichtigsten Körperfunktionen wie Herzschlag, Atmung, Stoffwechsel oder eine gesunde Körpertemperatur. Zusätzlich brauchen wir natürlich noch weitere Energiereserven für sämtliche körperliche Aktivitäten. Matcha Tee enthält eher wenig Kohlenhydrate, wir nehmen aber bereits über unsere tägliche Ernährung genügend auf.

Ballaststoffe

Ballaststoffe sind Kohlenhydrate, die unverdaulich bzw. nicht verwertbar sind. Ballaststoffe kommen nur in pflanzlichen Lebensmitteln vor, enthalten keine Kalorien und übernehmen eine wichtige Aufgabe bei gesunder Ernährung. Die Fasern, die der Körper gar nicht verdauen kann, sind wichtig für den Stoffwechsel und helfen bei der Regulierung der Verdauung. Rohkost, Gemüse oder Vollkornprodukte sorgen für eine gesunde ballaststoffreiche Ernährung. In 100g Matcha Tee stecken 385 mg davon.