Detox, Entgiftung & Schwermetalle ausleiten

Detox, Entgiftung oder Schwermetalle ausleiten, ist ein umstrittenes Thema. Hier erfährst Du, was es wirklich bringt und welche Kur am besten funktioniert.

Jeder Mensch trägt Schwermetalle und Umwelttoxine in größerer oder geringerer Konzentration in seinem Körper. Egal ob er sich bewusst 'Bio' ernährt, bekannte Giftstoffquellen meidet oder auf dem Land wohnt. Durch die zunehmende Belastung unserer Umwelt kann man den Schadstoffen nicht mehr entkommen, was fatale Folgen für unser Enzymsystem, unser endokrinologisches System (auch Hormonhaushalt), auf die Organe und ganz besonders auf unser Gehirn haben kann.

Leider ist es illusionär, Toxine zu 100% aus unserem Körper zu verbannen, aber mit guten Entgiftungsmethoden kann man die Belastung und somit auch die Symptome auf ein Minimum reduzieren. Jeder Mensch reagiert mehr oder weniger empfindlich auf die Belastung, letztendlich bestimmt aber die Menge der Toxine und Schwermetalle in unserem Körper das Ausmaß der Symptome.

Wer bereits bekannte Symtome, wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Schlappheit, emotionale Verstimmungen, Ängstlichkeit oder Muskelschwäche verspürt, sollte sich von einem Arzt sofort auf eine mögliche Vergiftung hin überprüfen lassen. Um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, ist eine lebenslange Entgiftungskur notwendig, um eine gesunde Zukunft zu haben.

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Begriffsdefinition Detox, Entgiften, Ausleiten…

Beschäftigt man sich mit dem Thema Detox, stößt man auf Begriffe wie Entgiften, Entschlacken, Entsäuern oder Schwermetallausleitung. Dabei wird oft nicht erklärt, wie sich diese unterscheiden oder ob sie sogar dasselbe bedeuten. Folgende Unterschiede solltest Du unbedingt beachten, wenn Du Dich mit dem Thema Entgiftung beschäftigst.

Entgiften

Unter Entgiften versteht man das Ausleiten giftiger Stoffe, wie Pestizide, Schwermetalle oder anderer Umwelttoxine. Das Entgiften ist sozusagen der Überbegriff für alle weiteren Begriffe.

Detox

Detox ist die Kurzform des englischen Begriffs “detoxification”, was übersetzt Entgiftung bedeutet. Inzwischen hat sich dieser als Trendwort auch im deutschsprachigen Raum durchgesetzt.

Entschlacken

Der Ausdruck wird überwiegend von Heilpraktikern verwendet. Viele Naturmediziner vertreten die Meinung, einseitige oder ungesunde Ernährung würde unseren Körper “verschlacken” und eine Entschlackungskur nötig machen. Diese Auffassung geht zurück auf den deutschen Arzt Otto Buchinger, der in den 1930er Jahren das Heilfasten begründete. Buchinger war der Ansicht, unser Darm arbeite wie eine Art Ofenrohr, welches man regelmäßig reinigen sollte, um es funktionstüchtig zu erhalten. Schulmediziner sind heutzutage der Auffassung, dass es keine Schlacken im Körper gibt. Der Darm sei ein Muskel, der ständig bewegt wird und Nahrung durchgleiten lässt. Ein Festsetzen von fremden Substanzen direkt im Darm, sei nicht möglich.

Schwermetallausleitung

Die Schwermetallausleitung zielt auf ganz bestimmte Toxine wie Quecksilber, Amalgan oder Aluminium ab. Manche Schwermetalle, wie zum Beispiel Blei, kann der Körper kaum eigenständig, bzw. nur mit entsprechenden Hilfsmitteln abbauen.

Entsäuern

Übersäuerungen entstehen in der Regel durch unsere Ernährung. Neben Säure bildenden Lebensmitteln wie z.B. Fleisch, Wurst oder Käse, gibt es auch Basen bildende Nahrung. Dazu gehören z.B. Gemüse, Obst oder Kartoffeln. Bei einer gesunden Ernährung kommt es auf eine Balance an, um Übersäuerungen zu vermeiden. [Link zu extra Artikel]

Leberreinigung

Die Leber entgiftet körpereigene und körperfremde Stoffe. Eine Leberreinigung (auch oft als Gallenspülung bezeichnet) soll die Leber reinigen und ins Gleichgewicht bringen. Durch die Einnahme von Olivenöl, Magnesiumsulfat und Saft von Zitrusfrüchten (z.B. Grapefruit) sollen Gallensteine abgeführt werden, welche die Leber nach Auffassung einiger Naturheilkundler wieder besser arbeiten lassen. Unterstützend wird die Einnahme von Kräutern, wie z.B. Mariendistel empfohlen.

Die Wirksamkeit konnte bislang nicht nachgewiesen werden, zumal es sich bei der Ausscheidung der Gallensteine gar nicht um echte Gallensteine handelt, sondern um Fettsteine, die sich durch den Verzehr der genannten Substanzen bilden. Außerdem muss man mit Nebenwirkungen wie Durchfall oder Bauchschmerzen rechnen. Diese Form der Leberreinigung ist daher sinnlos.

Dass all diese Bezeichnungen so durcheinandergehen, hat damit zu tun, dass jede einzelne Kur auch immer Auswirkungen auf andere Körperfunktionen hat. Wer sich beispielsweise für eine Entgiftungskur entscheidet, tut damit auch automatisch etwas Gutes für seine Darmflora usw.

Detox, Entgiftungen oder Entsäuerungen sind alles Begriffe, die ausschließlich aus dem naturheilkundlichen Bereich stammen. Die Schulmedizin erkennt diese nicht an. Oft wird das Thema von Medizinern eher belächelt, weil es bislang keine fundierten wissenschaftlichen Studien gibt, die eine Wirksamkeit belegen können. Hinzu kommt, dass typische Beschwerden, die auf sogenannte Verschlackungen hinweisen, meistens sehr allgemeiner Natur sind (z.B. Kopf- oder Gliederschmerzen) und die Ursachen dementsprechend vielfältig sein können.

Die häufigsten Aufnahmequellen

Selbst wenn Du persönlich auf eine gesunde Lebensweise achtest, kannst Du wahrscheinlich nicht immer sicher sein, dass die von Dir verwendeten Produkte frei von Schadstoffen sind. Hinzu kommen äußere Umwelteinflüsse wie die Atemluft, von denen Du Dich schlecht entziehen kannst. Dennoch ist es sinnvoll bekannte Giftstoffquellen zu meiden und die dennoch aufgenommenen Toxine regelmäßig auszuleiten.

Lebensmittel

Bei einfachen Lebensmitteln ist es als Verbraucher relativ schwer einzuschätzen, ob diese belastet sind oder nicht. Theoretisch reicht es, wenn das Feld neben einer Autobahn liegt oder Grundwasser und Boden durch Dünger oder Pflanzenschutzmittel belastet sind. Ein guter Indikator ist das deutsche, fünfeckige Biosiegel oder der bevorzugte Einkauf bei einem bekannten Bauern.

Viele andere Lebensmittel werden häufig mit Konservierungsstoffen oder Antioxidationsmitteln behandelt, um sie länger haltbar zu machen oder schöner aussehen zu lassen. Nicht immer ist dies auf der Verpackung ersichtlich. Hier hilft nur Waschen, Schälen oder Bio-Produkte kaufen.

Kosmetikprodukte

Verschiedene Tests haben ergeben, das viele chemischen Substanzen in kosmetischen Produkten gesundheitsschädigend sind.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) warnt besonders vor Konservierungsmitteln die hormonelle Störungen hervorrufen, wie zum Beispiel das häufig verwendete Methylparaben. In Tierversuchen wurde die hormonelle Wirkung bereits nachgewiesen.

Neben Methylparabenen, welches zu maximal 0,4% in Kosmetikprodukten enthalten sein darf, fanden sich auch andere Stoffe mit ähnlichen Nebenwirkungen. Methylparaben soll in jedem vierten Produkt enthalten sein, knapp ein Drittel aller Kosmetik enthält weitere hormonell wirksame Substanzen.

Ein weiterer Schadstoff in Kosmetika ist Formaldehyd. In Produkten wie Nagellack oder Shampoos, wird dieser Stoff gerne für eine längere Haltbarkeit beigemischt.

Inwieweit die beigemengten Mengen einen gesundheitsschädigenden Einfluss auf den Körper haben, ist im Einzelfall nicht nachgewiesen. Dennoch haben die meisten Menschen bereits mit genug Schadstoffen zu kämpfen, was auch geringe Mengen auf Dauer zu einem Problem werden lassen kann. Es ist sinnvoll bei der Auswahl zukünftiger Kosmetika, ebenfalls auf geprüfte Naturprodukte umzusteigen.

Medikamente

In vielen Arzneimitteln für Mensch und Tier sind Substanzen enthalten, die vom Körper teilweise wieder ausgeschieden werden. Von Kläranlagen können diese Stoffe nicht komplett ausgefiltert werden und gelangen deshalb über Abwässer zurück in die Umwelt.
In der Viehzucht geraten solche Rückstände in Mist oder Gülle, welche durch die Düngung von Feldern in die Böden sickert. Das ist der Grund, weshalb in Wasser- oder Bodenproben regelmäßig Überreste von pharmazeutischen Erzeugnissen gefunden werden.
Derzeit gehen Wissenschaftler davon aus, dass die gemessenen Belastungswerte nicht gesundheitsschädigend sind. Es fehlen aber noch Langzeituntersuchungen, die dies belegen.

Übrigens! Einigen Arzneimitteln werden Lebensmittelfarbstoffe beigemischt, um sie appetitlicher aussehen zu lassen. Ein typisches Beispiel dafür ist Hustensaft. Schaut man auf die Beipackzettel, findet man oft gar keinen Hinweis dazu. Das liegt daran, dass Arzneimittel nicht als Lebensmittel gelten und die Pharmaindustrie deshalb keiner Kennzeichnungspflicht für Farbstoffe unterliegt. Die meisten Farbstoffe sind harmloser Natur. Einige wurden von der WHO jedoch als potenziell gefährlich eingestuft. Dies betrifft speziell rote Farbstoffe.

>>Zum Detox Fasten Programm von Dr. Ruediger Dahlke