Die Wirkung der Spirulina Alge

Wenn man bedenkt, wie viele unterschiedliche Nährstoffe in Spirulina enthalten sind, kann man sich gut vorstellen, dass die Alge Krankheiten positiv beeinflussen kann. Hier erfährst Du wie.

Nutzer mit gesundheitlichen Beschwerden berichten oft von guten Erfahrungen, nachdem sie die Alge über einen längeren Zeitraum eingenommen haben. Die Alge soll all das enthalten, was der Mensch zur Gesunderhaltung benötigt.

Spirulina nehmen also viele Menschen nicht nur als Nahrungsergänzungsmittel ein, sondern auch, um gesundheitliche Beschwerden zu lindern. Die Alge soll das Immunsystem stärken, antiviral wirken, den Körper entgiften und Auswirkungen auf den Stoffwechsel haben. Oft wird auch behauptet, Spirulina könne sogar die Entstehung von Krebs verhindern. Die ist jedoch wissenschtlich noch nicht erwiesen. Dennoch gibt es mittlerweile verschiedene Erkenntnisse zur Wirkung von Spirulina.

Wie wirkt Spirulina auf die Verdauung?

Wissenschaftlich belegt ist es zwar nicht, aber viele Nutzer berichten von einer verdauungsfördernden Wirkung nach der regelmäßigen Einnahme von Spirulina. Die Inhaltsstoffe dürften in jedem Fall zur Unterstützung einer gesunden Darmflora nützlich sein und diese stimulieren. Je mehr und besser der Darm Nährstoffe aufnehmen kann, umso leistungsfähiger werden wir.

Genug Protein für Muskelaufbau

Als Nahrungsergänzungsmittel liefert Spirulina jede Menge Proteine, die für den Aufbau von Muskeln benötigt werden. Fraglich ist es allerdings, ob man allein durch die Einnahme von Spirulina Kapseln oder Pulver Muskeln im Körper aufbauen kann. Denn dazu müsste man täglich über einen langen Zeitraum extrem hohe Mengen einnehmen. Sportler nehmen Spirulina trotzdem oft unterstützend ein, denn sie schätzen auch den hohen Chlorophyll-Gehalt der Alge, weil damit der Sauerstofftransport der Zellen und damit die körperliche Leistungsfähigkeit und Ausdauer gesteigert wird.

Hilft die Spirulina gegen Krebs

Bislang gibt es dazu einzelne Erkenntnisse, aber keine klinischen Studien, die eine krebsheilende Wirkung belegen. Die einzige Studie, die sich speziell mit der Spirulina-Behandlung bei Erkrankungen auseinandersetzt, wurde an der medizinischen Universität Kerala in Indien durchgeführt. Der Forscher Mathew verabreichte Tabak-Kauern, die ein Vorstadium von Krebs aufwiesen, über einen Zeitraum von 12 Monaten täglich ein Gramm Spirulina. Im Vergleich zu anderen Probanden, die nur ein Placebo erhielten, zeigte sich tatsächlich eine Verbesserung des Gesundheitszustandes. Hier wurde allerdings nur ein Mundhöhlenkarzinom untersucht.

Es existieren außerdem einzelne Berichte aus Labor- und Tierversuchen. Auch hier gibt es Hinweise auf eine Anti-Krebswirkung. Danach könnte es möglich sein, dass die Auslösung von Brustkrebs verhindert werden kann, das Wachstum von Pankreas-Krebs reduziert und die Metastasenbildung unterdrückt wird. Außerdem gibt es Hinweise darauf, dass bei Einnahme von Spirulina die unangenehmen Nebenwirkungen von Chemotherapien gemildert werden könnten.

Insgesamt muss man jedoch festhalten, dass die medizinische Wirksamkeit von Spirulina in Bezug auf Krebserkrankungen noch nicht nachgewiesen ist. Menschen, bei denen der Krebs bereits ausgebrochen ist, kann nach derzeitigem Wissenstand nicht geraten werden, Spirulina einzunehmen. Bei einer Chemotherapie ist auch nicht sicher, ob die antioxidierenden Eigenschaften der Alge die Wirkung der Behandlung sogar behindern.

Spirulina hilfreich bei Diabetes

Einige Untersuchungen weisen darauf hin, wie sich die Einnahme von Spirulina positiv auf Diabetes auswirken kann. So geht man davon aus, dass Spirulina den sogenannten HbA1c-Wert verbessert. Dieser ist verantwortlich für die Glukoseregulierung im Körper.

Koreanische Wissenschaftler in Seoul konnten bei einer Studie positive Auswirkungen auf Diabtetes vom Typ 2 feststellen. Dieser Diabetes Typ ist auch als Altersdiabetes bekannt und stellt die häufigste Form von Diabetes dar. Während der Studie wurde Diabetes-Patienten Spirulina verabreicht. 16 Wochen lang nahmen sie täglich 8 Gramm ein. Anschließend stellte man eine Verbesserung der Triglycerid-Werte (Neutralfette) fest. Man geht deswegen von einem schützenden Effekt aus. Eine Cholesterinsenkung konnte aber nicht nachgewiesen werden.

Solche Studien sind noch recht vage. Um einen belegbaren Effekt nachzuweisen, müsste man viel größere Studien durchführen, die statistisch zuverlässig ausgewertet werden können.

Link zur Studie:
http://science.naturalnews.com/2008/2414835_A_randomized_study_to_establish_the_effects_of_spirulina_in.html

Spirulina ist gut für Haut & Haare

Es spricht einiges dafür, dass die Einnahme von Spirulina für ein besseres Hautbild sorgen und die Haare kräftigen kann. In Spirulina-Algen sind acht essentielle Aminosäuren enthalten, die wichtig für den Aufbau des Collagens in der Haut sind. Hinzu kommt der hohe Chlorophyll-Anteil, der gewebestärkend und hautreinigend wirkt. Die in der Alge enthaltenen Polysaccaride sorgen für mehr Feuchtigkeit und Elastizität der Haut.

Außerdem hat die Blaualge eine antioxidierende Wirkung, kann freie Radikale abfangen, sowie die Oxidation von Fetten blockieren, was zu einem Anti-Aging-Effekt, also zu einem jüngeren Aussehen der Haut beitragen kann. Ob die regelmäßige Einnahme von Spirulina einen tatsächlich spürbaren Effekt auf Haut und Haare hat, ist wissenschaftlich nicht erwiesen. Dennoch berichten Nutzer immer wieder von positiven Effekten auf ihr Hautbild, nachdem sie über einen längeren Zeitraum regelmäßig Algen-Tabletten oder Pulver zu sich genommen haben.

Menschen, die an Akne, Ekzemen, Neurodermitis oder Schuppenflechte leiden, schildern häufig eine Verbesserung nach mehreren Wochen oder Monaten. Gerade hier dürfte der feuchtigkeitsspendende Effekt eine tragende Rolle spielen.

Auch in der Schönheitskosmetik bzw. bei Wellness-Anwendungen findet Spirulina ihre Anwendung. Gesichtsmasken lassen sich leicht selber herstellen. Dazu verrührt man Wasser mit Spirulina-Pulver zu einem Brei und trägt diesen auf Gesicht, Hals und Dekolletee auf. Die Masse lässt man trocknen und 10 bis 15 Minuten einwirken. Anschließend spült man sie mit viel lauwarmen Wasser wieder ab. Die Haut fühlt sich danach sanfter und geschmeidiger an. Man kann die Maske zusätzlich auch noch mit Olivenöl oder Aloe-Gel anreichern.

Für eine Haarpackung nimmt man zwei Messerspitzen Spirulina-Pulver und verrührt dieses mit einem Eigelb und zwei bis drei Esslöffel Olivenöl. Diese Masse kann man in die Haare, speziell in die Haarspitzen einmassieren, eine Stunde einwirken lassen und die Haare anschließend gründlich waschen.

Im Handel werden auch viele Cremes oder Lotionen mit Spirulina-Extrakt angeboten und speziell für trockene oder irritierte Haut beworben. Ebenso findet man spezielle Augencremes, Nachtcremes oder Reinungslotionen mit Spirulina-Extrakten. Ob diese industriell hergestellten Spirulina-Produkte einen effektiven Nutzen für die Haut haben, wird wohl auch davon abhängen, in welcher Dosierung Spirulina den Cremes beigemengt wird.

Spirulina bei Herpes

Spirulina kann vorbeugend vor Herpes an den Lippen schützen, da die Alge einen antiviralen Effekt hat. Verantwortlich für Lippenherpes ist das Virus Herpes simplex-Virus Typ 1 (HSV-1). Dieser ist der weltweit am stärksten verbreitete Herpes-Virus. Ein Team von Forschern vom Hamburger Heinrich-Pette-Institut und dem Dermatologikum Hamburg konnte die prophylaktische Wirkung nachweisen. Ein Extrakt von Spirulina und speziell das darin enthaltene Polysaccharid Ca-SP verhindert die Anheftung von HSV-1 an Keratinozyten. Dies sind Zellen der Haut, welche die Hornsubstanz Keratin herstellen.

Keratin wirkt wasserabweisend und gibt der Haut Schutz und Stabilität. Das Forscherteam hat eine Creme an Risikopatienten getestet, die aus Spirulina-Extrakt und gereinigtem Ca-SP besteht. Hier haben sich prophylaktische Effekte gezeigt, die sich vom Ergebnis her mit klassischen Herpes-Cremes messen können. Übrigens haben die Wissenschaftler den gleichen Effekt für das Kaposi-Sarkom entdeckt, welches auch zu den Herpesviren zählt.

Einige Herpes Patienten haben den Versuch auch schon selbst unternommen und berichteten, wie sie mit Hilfe von Spirulina den erneuten Ausbruch von Herpes verhindern konnten. http://www.hpi-hamburg.de/de/aktuelles/presse/einzelansicht/archive/2015/september/article/blaualge-spirulina-platensis-schuetzt-vor-lippenherpes/

Weniger Histamin durch Spirulina

Histamin nehmen wir über viele Lebensmittel auf, die der Körper von allein wieder abbaut. Bei manchen Menschen ist der Körper dazu jedoch nicht genügend in der Lage. Die Folge sind allergische Reaktionen wie z.B. Juckreiz, Niesen, Atemwegsbeschwerden oder Magen-Darm-Probleme.

Spirulina soll die Ausschüttung von Histamin aus Mastzellen hemmen. Mastzellen sind Zellen der körpereigenen Abwehr, welche Botenstoffe speichern, zu denen auch Histamin gehört. Eine Studie in der Türkei konnte die positive Wirkung von Spirulina für Allergiker belegen. Dort wurden Patienten mit allergischem Schnupfen behandelt. Die Symptome der Probanden in Form von Niesen, Juckreiz oder geschwollenen Schleimhäuten verbesserten sich deutlich. Auch japanische Forscher konnten einen positiven Einfluss feststellen.

Spirulina könnte man daher auch als ein natürliches Antihistaminikum bezeichnen. Viele Allergiker nehmen Spirulina ein und berichten davon, wie sich allergische Symptome vermindert haben. Natürlich kann man Allergien mit Spirulina nicht heilen, aber die Symptome scheinen sich tatsächlich zu verringern.

Links:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9605430?dopt=Abstract

Spirulina in den Wechseljahren

Während der Wechseljahre gerät im Körper einiges durcheinander. Hormonschwankungen und ein veränderter Säure-Basen-Haushalt führen zu Unwohlsein, depressiven Stimmungen, Hitzewallungen oder Gewichtszunahme.

Frauen berichten immer wieder darüber, dass Spirulina Algen diese typischen Beschwerden während des Klimakteriums verbessern würden. Speziell die Hitzewallungen würden weniger werden oder gar verschwinden. Wissenschaftlich erwiesen ist eine positive Wirkung von Spirulina auf die Wechseljahre nicht. Dafür ist eine andere Tatsache bekannt:

Frauen in asiatischen Ländern leiden weitaus weniger unter Beschwerden in den Wechseljahren. Das hat möglicherweise mit einer anderen Ernährungsweise zu tun. In Asien werden viele Produkte aus Sojabohnen verzehrt und diese enthalten neben anderen Inhaltsstoffen einen hohen Protein-Anteil. Die Spirulina Alge hat ebenfalls einen hohen Eiweiß-Anteil. Möglichwerweise besteht hier ein Zusammenhang.

Spirulina zur Entgiftung

Zur Entgiftungswirkung existieren bislang keine wissenschaftlich fundierten Studien. Allerdings gab es in der Vergangenheit viele unterschiedliche Versuche, die vom Ergebnis her alle auf das gleiche Ergebnis hinausliefen: Die Spirulina-Alge soll die Eigenschaft besitzen, Gifte im Körper zu binden und über den Darm auszuscheiden. Daher wird häufig bei Amalgam- oder Quecksilber-Vergiftungen die Einnahme von Algen als Detox-Kur empfohlen - zum Beispiel nach der Entfernung von Zahnfüllungen. Aber auch andere Schwermetalle oder Umweltgifte wie Cadmium, Blei, Formaldehyd oder Pestizide können über die Nahrungsaufnahme oder die Atemwege in unseren Körper gelangen und körperliche Beschwerden verursachen. Auch hier bieten sich Entgiftungskuren mit Algen an.

Wer entgiften möchte, kann Spirulina einnehmen, allerdings hat die Chlorella-Alge aufgrund ihrer Zusammensetzung und Struktur die besseren Eigenschaften zum Entgiften. Die meisten Menschen, die eine Detox-Kur machen, entscheiden sich daher für Chlorella, die sich aber auch mit Spirulina kombinieren lässt. Eine Entgiftungskur beginnt man mit einer kleinen Dosis, die kontinuierlich gesteigert wird, damit sich der Körper daran gewöhnen kann. Bevor man die Kur beginnt, empfiehlt es sich, diese hinsichtlich Dauer und Dosierung mit seinem Arzt abzusprechen. Mehr über die Entgiftungseffekte der Chlorella lesen.

Abnehmen mit Spirulina

Kann man allein durch die Einnahme von Spirulina abnehmen? Leider nicht, aber die Blaualge kann offensichtlich bei Diäten unterstützend helfen. Die in Spirulina enthaltenen Wirkstoffe tragen dazu bei, den Stoffwechsel und damit auch die Fettverbrennung anzuregen. In der Alge ist viel Eiweiß enthalten. Dieses hilft beim Abnehmen, weil es eine sättigende Wirkung hat. Das Eiweiß ist auch für den Muskelaufbau vorteilhaft. Muskeln verbrennen mehr Energie als Fett, das ist hilfreich für den Muskelaufbau während der Diät, gerade dann wenn man neben dem Abnehmen Sport treibt.

Um abzunehmen, hilft letztlich nur eines: Weniger essen und mehr bewegen. Die Spirulina-Alge kann beides nicht ersetzen, aber effektiv helfen. Wer während des Abnehmens Spirulina-Algen einnimmt, sollte dies am besten in Form von Tabletten zwischen den Mahlzeiten tun, um Heißhungerattacken vorzubeugen.

Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

Schilddrüse
Bei Schilddrüsenüberfunktionen ist grundsätzlich Vorsicht geboten, Algen-Präparate zu sich zu nehmen. Das gilt für die Spirulina-Alge, aber auch alle anderen Süßwasser- und Meeresalgen. Zwar enthält die Alge nicht sonderlich viel Jod, aber die extrem hohe Konzentration an Chlorophyll kann eine Überfunktion unterstützen. Wer an einer Schilddrüsenunterfunktion leidet, kann Spirulina schon eher nehmen. Hierzu sollte man aber seinen Arzt um Rat fragen, bevor man mit der Einnahme beginnt.

Hashimoto-Thyreoiditis
Patienten, die an der Autoimmunerkrankung Hashimoto-Thyreoiditis leiden, erkundigen sich häufig, ob sie Spirulina Algen einnehmen können oder ob dies negative Auswirkungen haben kann. Hierzu gehen die Meinungen weit auseinander.

Während Vertreter der alternativen Medizin überwiegend kein Problem darin sehen, Spirulina auch Menschen zu empfehlen, die an einer chronisch entzündeten Schilddrüse leiden, raten Schulmediziner grundsätzlich ab, auch wenn die Algen nur wenig Jod enthalten. Auch Betroffene, die an Hashimoto-Thyreoiditis leiden, machen hier keine einheitlichen Aussagen.

Da die Hashimoto-Krankheit sehr unterschiedlich verläuft und die Symptome verschieden stark ausgeprägt sind, empfiehlt es sich in jedem Fall, einen Arzt zu befragen, ob die Einnahme von Spirulina ratsam ist oder nicht.

Schwangerschaft
Sind Spirulina Algen während der Schwangerschaft zu empfehlen? Die Algen haben einen hohen Nährwert und enthalten viele wertvolle Inhaltsstoffe, so dass gegen eine Einnahme während der Schwangerschaft im Prinzip nichts sprechen sollte. Es wird sogar damit geworben, mit der Einnahme von Spirulina etwas Gutes für sich und sein ungeborenes Kind zu tun.

Jede Schwangerschaft ist aber auch eine sensible Situation und bei jeder Frau sind die körperlichen Voraussetzungen andere. Bislang wurden auch noch nicht genügend Erfahrungswerte zu Spirulina in der Schwangerschaft gesammelt. Daher sollte man unbedingt seinen Gynäkologen kontaktieren und ihn um Rat fragen, bevor man mit der Spirulina Einnahme beginnt. In jedem Fall sollten gerade schwangere Frauen bei der Produktauswahl auf eine besonders gute Algen-Qualität achten.

Erstverschlimmerung
Beginnt man mit der Einnahme von Spirulina Algen, können zunächst körperliche Beschwerden auftreten oder vorhandene Gesundheitsprobleme verstärkt werden. Der Körper ist die Substanzen nicht gewohnt und reagiert deswegen zunächst nicht wie erwartet. Zu den Erstverschlimmerungs-Symptomen können Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit oder Schwindel gehören.

Insbesondere wer entgiften möchte und eine hohe Dosis einnimmt, kann anfangs mit solchen Beschwerden zu kämpfen haben. Diese sollten allerdings zügig wieder verschwinden. Andernfalls empfiehlt es sich, die Algen vorerst abzusetzen, um herauszufinden, ob sich der Zustand verbessert. Dann weiß man, ob es sich wirklich um eine Erstverschlimmerung handelt oder ob man möglicherweise unter anderen gesundheitlichen Beschwerden leidet.

Spirulina Algen sollen Schwermetalle mobilisieren, können aber bei schlechter Qualität auch selbst damit belastet sein. Wenn Beschwerden nicht wieder verschwinden, sollte man sich Gedanken darüber machen, ob das Algen-Produkt eine gute Qualität hat. Die qualitativ besten Algenprodukte erhält man in Apotheken.

Verdauungsprobleme
In manchen Fällen berichten Nutzer von Verstopfung. Dieses Symptom taucht wegen der schwer verdaulichen Zellmembran eigentlich eher bei Chlorella als bei Spirulina auf. Sollte dies aber trotzdem der Fall sein, ist es oft hilfreich, viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Bei einigen Menschen kommt es auch zu Durchfall oder Blähungen. Auch das kann ein Hinweis auf Unverträglichkeiten sein. Oft handelt es sich auch um ein Erstverschlimmerungs-Symptom, welches von alleine wieder verschwindet.

Wenn man bemerkt, wie sich der Stuhl dunkel verfärbt, ist dies völlig normal.

Fazit
Manche Experten warnen vor Algen-Konsum. Sie halten Algen generell für nicht gesund, sondern eher für schädlich. Das hat nicht mit der Beschaffenheit der Alge an sich, sondern mit der Züchtung zu tun. Bei unachtsamer und unkontrollierter Kultivierung können Algen Verunreinigungen enthalten, z.B. in Form von Pestiziden oder Schwermetallen. Diese Giftstoffe nehmen die Algen während ihres Wachstums aus dem Wasser auf.

Wer solche Algen zu sich nimmt, muss mit unangenehmen Nebenwirkungen rechnen. Dazu können Erbrechen, Übelkeit und Herzrasen und im schlimmsten Fall irreparable Leberschäden oder Kreislaufschocks gehören. Viele Mediziner raten daher vom Algen-Konsum ab, zumal sich viele Konsumenten nicht ausreichend genug über die Qualität des Produkts beim Kauf informieren und somit Gefahr laufen, ihrer Gesundheit zu schaden anstatt ihr etwas Gutes zu tun.

Deshalb ist es enorm wichtig, reine Algenprodukte zu konsumieren. Am besten solche, die man in Apotheken kauft.