Anti Pickel Masken & Peelings, die wirklich funktionieren

Akne Peeling

Bei Akne gibt es zwei verschieden Arten von Peelings. Mechanische Peelings, wie sie of im Supermarkt zu finden sind und chemische Peelings, wie Fruchtsäure- und Salicylsäurepeelings. Bei beiden Peelingmethoden werden verhornte Talgdrüsen freigelegt in dem die obere Hautschicht abgetragen wird. Dann kann nicht nur gegen Akne helfen, sondern auch als Therapie für Aknenarben eingesetzt werden, denn die Haut bildet nach dem Peeling neue Zellen.

Chemische Peelings wirken intensiver, weil die Haut stärker angegriffen wird. Das hat leider auch einige Nebenwirkungen zur folge. Wenn Du zu häufig Peelings anwendest, zerstörst Du allerdings auch den Säureschutzmantel Deiner Haut, was Deine Akne eher verschlimmert. Mehr als einmal in der Woche, sollte kein Peeling zu Anwendung kommen.

Es gibt verschiedene Arten von chemischen Peelings, zum Beispiel auf der Basis von Fruchtsäuren oder Salicylsäure. Beide chemischen Peelings werden bei kosmetischen Behandlungen häufig eingesetzt. Die verwendeten Fruchtsäuren sind meistens natürlicher Art, z.B. auf der Basis von Zitronen-, Apfel-, Wein- oder Milchsäure.

  • Die Wirkung ist abhängig von der Konzentration der Fruchtsäure und dem pH-Wert.
  • Fruchtsäurepeelings sind in der Regel sehr mild und auch für empfindliche Haut geeignet.
  • Salicylsäure hat die Eigenschaft, die Verbindung zwischen Hautzellen aufzulockern. Dadurch können abgestorbene Hautschuppen leichter entfernt werden. Salicylsäurepeeling gilt als schonendes Verfahren und sorgt besonders für die wichtige Bildung neuer gesunder Hautzellen.

Dieser Artikel wird Dir weiterhelfen bei der Entscheidung, welches Peeling Du am besten verwendest und wie Du es anwendest.

Ist ein Peeling bei Akne sinnvoll?

Gehörst Du zu den Menschen, die an Akne leiden, ist es ratsam, neben Deiner Aknetherapie in regelmäßigen Abständen auch ein Peeling durchzuführen. Damit kannst Du die Abheilung Deiner Akne unterstützen. Peelings werden auch speziell empfohlen für Menschen, die an Mitessern und Pickeln leiden oder oberflächliche Aknenarben reduzieren möchten.
Mit Hilfe eines Peelings kannst Du Akne-Unreinheiten verbessern, Deine Hautoberfläche von Fett befreien und die Hornzellen der Haut abschälen, wodurch Du eine glattere Haut bekommst. Außerdem wird Deine Durchblutung angeregt.

In Drogeriemärkten und Supermärkten werden jede Menge verschiedener Peelings angeboten. Die meisten Menschen greifen zuerst zu solchen Produkten, um sich den Weg zum Hautarzt oder zur Kosmetikerin zu sparen. Viele der im Handel erhältlichen Peelings sind für Akne auch durchaus empfehlenswert. Allerdings beinhalten einige der Produkte nicht genügend Wirkstoffe, um dauerhaft eine effektive Verbesserung Deines Hautbildes zu erzielen. Schaden können Dir solche Produkte in der Regel nicht. Sie werden Dir aber auch nicht unbedingt nützen. Bei mittelschwerer oder schwerer Akne solltest Du am Besten einen Hautarzt oder ein Kosmetikstudio aufsuchen und Dich speziell beraten lassen.


Die Wirkung von Peelings ist abhängig vom pH-Wert. Je niedriger der pH-Wert eines Peelings ist, desto intensiver ist die Wirkung. Bei niedrigem pH-Wert können Wirkstoffe besser in die Haut eindringen. Das gilt besonders für Fruchtsäure-Peelings. Damit ein Peeling überhaupt effektiv sein kann, muss der pH-Wert unter 6 liegen. Ist der Wert höher, findet nämlich keine Hautabschuppung statt. Du brauchst aber aber keine Sorgen zu haben, dass Dein Säureschutzmantel zerstört wird, wenn Du sonst pH-neutrale Cremes etc. verwendest und es mit den Peelings nicht übertreibst.

Während chemische Peelings tiefer in die Haut wirken, werden bei mechanischen Peelings die Hautschichten durch kleine mechanische Kügelchen praktisch von der Haut „abgerubbelt“. Nutzen kannst Du beide Peeling-Arten. Bei Akne jedoch zeigen sich bei chemischen Peelings schonendere Ergebnisse. Vielen Akne-Patienten tut es nicht gut, die Haut abzurubbeln, weil bei empfindlichen Menschen die Haut anschließend Rötungen oder Reizungen aufweisen kann.
In mechanischen Peelings finden sich manchmal kleine Kügelchen aus Mikroplastik (wie z.B. Polyethylen), die als Reibekörper dienen sollen. Diese synthetischen Minikügelchen haben den Zweck, abgestorbene Hautpartikel wegzurubbeln und die Haut weicher werden zu lassen. Solche Plastikteilchen sind zwar schädlich für die Umwelt, weil Plastik nur schwer abbaubar ist, aber in Deine Haut können sie nicht eindringen.


Wie oft Du ein Peeling durchführen kannst, hängt von der Art des Peelings und der Reaktion Deiner Haut ab. Auf Akne-Haut wirken Peelings grundsätzlich genauso wie bei normaler Haut. Bei Peeling-Produkten, die Du in Drogerien oder Apotheken kaufen kannst, wird auf den Verpackungen immer angegeben, wie häufig Du dieses Peeling wiederholen kannst. Die meisten Hersteller empfehlen Wiederholungen im Abstand von 7 Tagen. Je nach Intensivität kann dies aber auch variieren. Grundsätzlich solltest Du Dich an die Herstellerangaben halten und Peelings nicht zu oft anwenden, weil Du dann Deine Haut reizen könntest, der Säureschutzmantel aus dem Gleichgewicht geraten könnte oder sich Deine Akne sogar verschlimmert. Wenn Du mit der Behandlung beginnst, wirst Du vermutlich schnell selber merken, welche Zeitabstände die Richtigen speziell für Deine Haut sind. Falls Du unter starker Akne leidest, ist es immer besser, einen Hautarzt zu fragen anstatt selbst herumzuexperimentieren.

Fruchtsäurepeeling, TCA Peeling und Salicylsäurepeeling

Zwischen „normalen“ Peelings und Peelings mit Fruchtsäure gibt es einen wesentlichen Unterschied: Peelings, die man früher verwendet hat, haben alle so etwas wie kleine Schleifpartikel, mit welchen abgestorbene Hautzellen abgetragen werden. Man nennt das auch mechanisches Peeling. Für mechanische Peelings eignen sich alle möglichen Substanzen, die irgendwie körniger Natur sind. Beim Fruchtsäurepeeling funktioniert das nicht so. Die Zusammensetzung des Peelings ist anders und hier werden auch keine Schleifpartikel eingesetzt. Unterschiedlich ist auch die Einwirkzeit.

Bei der Behandlung von Akne und Haut mit großen Poren wird das Fruchtsäurepeeling erfolgreich eingesetzt. Viele Menschen erlangen nach Fruchtsäurepeelings ein verbessertes Hautbild. Auch Aknenarben verringern sich nach mehreren Behandlungen, weil die Hautschichten im Prinzip heruntergeschält werden. Man verwendet Fruchtsäurepeeling außerdem als Anti-Aging-Mittel.

Der Begriff Säure klingt auf den ersten Blick aggressiv, letztlich handelt es sich aber um ein effektives Peeling, das auch geeignet ist, wenn Du empfindliche Haut hast. Die im Peeling enthaltene Säure sorgt dafür, dass Deine Haut oberflächig abgeschält wird.

Fruchtsäuren, die in Peelings verwendet werden, stammen meistens aus pflanzlichen Lebensmitteln, wie zum Beispiel Äpfeln, Orangen, Weintrauben, Zitronen oder auch aus Zuckerrohr. Im Zuckerrohr ist beispielsweise Glykolsäure (AHA) enthalten, der man den größten Effekt nachsagt.

Um nichts falsch zu machen, empfehlen wir dir, Dich in einem Kosmetikstudio oder bei Deinem Hautarzt beraten zu lassen und das Peeling auch erst einmal von einem Fachmann machen zu lassen. Dein Hautarzt zum Beispiel kann vorab Deine Haut analysieren, indem er Deinen pH-Wert misst und den Fett- und Feuchtigkeitsgehalt Deiner Haut analysiert. Das sind wichtige Informationen, um die für Dich beste Zusammensetzung des Fruchtsäurepeeling zu bestimmen.

Meistens bekommt man vor der ersten eigentlichen Behandlung eine Creme zur Vorbereitung, die bereits etwas Fruchtsäure beinhaltet. So kann sich Deine Haut schon mal ein wenig gewöhnen.

Nach der ersten Behandlung ist es nicht ungewöhnlich, wenn Deine Haut gerötet aussieht. Das liegt daran, dass die oberste Schicht Deiner Haut im Grunde weggeschält wird. Solche Rötungen klingen nach ein bis zwei Tagen von allein wieder ab.

Die Einwirkzeit von Fruchtsäure liegt weit unter der von herkömmlichen Peelings. Meistens lässt man sie selten länger als fünf Minuten einwirken. Solltest Du ein leichtes Brennen oder Kribbeln spüren, ist das normal. Wenn Du Dich von einer professionellen Kosmetikerin behandeln lässt, wird sie Deine Haut während der Behandlung beobachten und anschließend ein Pflegeprodukt zur Kühlung auf die Haut auftragen.

Lässt Du mehrere Fruchtsäurepeelings duchführen, solltest Du dies sechs bis acht Mal in jeweils wöchentlichen Abständen tun. Anschließend ist es ausreichend, alle ein bis zwei Monate das Peeling zu wiederholen. In jedem Fall raten Fachleute davon ab, nach einem Peeling Sonnenbäder zu nehmen. Am besten verzichtest Du mindestens einen Monat darauf.
Die Kosten für eine einzelne Behandlung sind unterschiedlich. Im Schnitt musst Du mit einer Summe zwischen jeweils 50 und 100 Euro rechnen.

Alternativ kannst Du ein Fruchtsäurepeeling auch selber zu Hause durchführen. In Apotheken oder auch in Online-Shops gibt es komplette Sets zu kaufen, die zwischen 50 und 150 Euro kosten und mit denen man weitaus billiger wegkommt. Allerdings solltest Du dann auch wissen, was Du tust. Ist der Säuregrad nämlich zu niedrig, hat das Peeling keinen Effekt. Ist der Säuregrad aber zu hoch, kann es zur Schädigung Deiner Haut führen. Wenn es zu stark brennt, unbedingt sofort entfernen!
Möchtest Du das Peeling zu Hause durchführen, raten wir Dir dringend, mit einem niedrigen Säuregrad zu beginnen und diesen dann langsam zu steigern, um den für Dich passenden pH-Wert herauszufinden.

Wichtig ist auch die Zusammensetzung des Peelings. Es gibt unterschiedliche Fruchtsäurepeelings für verschiedene Hauttypen. Darauf solltest Du bei der Auswahl des Produkts unbedingt achten. Bei allen Peelings, die Du kaufst, raten wir Dir ausdrücklich, die Packungsbeilagen genau zu lesen und den beschriebenen Anweisungen genauestens zu folgen. Außerdem ist es immer vorteilhaft, vorab Deinen Hautarzt zu informieren und ihn zu fragen, was Du beachten solltest.

Prinzipiell ist es immer wichtig, seine Haut auf ein Fruchtsäurepeeling vorzubereiten. Auf gar keinen Fall solltest Du Dir bei der ersten Behandlung die „volle Dosis“ geben. Du weißt nicht wie Deine Haut reagiert und sicher möchtest Du Deiner Haut keinen Schaden zufügen. Um die Hautreaktion zu testen, kannst Du auch vorab das Peeling auf einer kleinen Hautstelle anwenden, um zu sehen, ob und wie Du es verträgst.

Peelings mit Salicylsäure (BHA) eignen sich ebenfalls perfekt bei Akne und unreiner Haut. Viele Menschen mit Akne sprechen sogar noch besser darauf an als bei Fruchtsäurepeelings. Im Gegensatz zu Fruchtsäure ist Salicylsäure lipophil (fettlöslich). Das bedeutet, sie kann in Talgdrüsenfollikel vordringen und Poren von innen heraus reinigen. Außerdem wirkt sie antibakteriell. Kombiniert man Salicylsäure mit Glykolsäure, kann man damit den Peelingeffekt noch steigern. Hier empfehlen wir Dir aber keinerlei Eigenexperimente, sondern die fachgerechte Behandlung beim Hautarzt oder Kosmetiker.
Salicylsäure wirkt in der obersten Hautschicht und ist milder und verträglicher als Fruchtsäure. Als Mittel für bessere Haut bei Akne und Pickeln ist sie ganz besonders geeignet.

Wenn Du Aspirin (Acetylsalicylsäure) nicht gut verträgst, solltest Du keine Peelings mit Salicylsäure verwenden. Nach einer Behandlung ist auch hier auf ausreichend Sonnenschutz zu achten, da die Haut zunächst empfindlich ist.

Microdermabrasion

Microdermabrasion ist eine professionelle Methode zur Behandlung von Aknenarben oder Falten. Bei der Microdermabrasion werden Deine Hautschichten abgeschliffen. Das funktioniert mit Hilfe von Geräten, die ähnlich wie Sandstrahlgeräte arbeiten. Man kann sich dies so vorstellen wie ein tiefgreifendes mechanisches Peeling, nur eben maschinell. In den Behandlungsgeräten befinden sich kleine für die Haut unschädliche Kristalle, die Deine oberste Hautoberfläche abschleifen. Vorab wird die Haut durch Cremes oder Spritzen lokal betäubt. Nach der Behandlung trägt die Kosmetikerin noch eine Lotion auf Dein Gesicht auf, damit sich die Haut schneller wieder beruhigt.

Microdermabrasion muss je nach Hautbild verschieden häufig wiederholt werden, weil sich Deine Haut ja ständig von selbst erneuert. Bei Aknenarben geht man im Schnitt von 10 Behandlungen aus. Eine einzelne Behandlung kostet zwischen 50 und 100 Euro. Nach der Microdermabrasion solltest Du auf Alkohol, Nikotin und Sonnenlicht verzichten. Bei akuten Hautentzündungen oder Hautkrankheiten wie Psoriasis oder Neurodermitis ist Microdermabrasion absolut ungeeignet.

Eine Microdermabrasion kann auch zuhause mit einem enprechenden Gerät durchgeführt werden. Welches Microdermabrasion-Gerät geeignet ist und welches nicht, erfährst Du in diesem Artikel: https://www.perfekt-schminken.de/news/neue-beauty-techniken/mikrodermabrasion-geraet-kaufen-anwendung/

Um herauszufinden, ob Microdermabrasion für Dich in Frage kommt, suchst Du am besten Deinen Hautarzt auf und fragst ihn gezielt danach. Wenn Du Dich wegen Deiner Aknenarben für Microdermabrasion entscheidest, achte bei der Wahl des Kosmetikinstituts darauf, diese nur von Profis duchführen zu lassen, die entsprechend geschult wurden. Werden zu wenige Hautschichten abgetragen, ist das Ergebnis enttäuschend. Sind aber zu viele Schichten weggeschliffen worden, kann Deine Haut Schäden davontragen und unerwünschte neue Narben oder extreme Rötungen hervorrufen.

Akne und Pickel einfach loswerden

einfach-loswerden Akne / Pickel ist ein umfangreiches Thema, das von vielen Betroffenen aufgrund von fehlenden Informationen komplett falsch angegangen wird.

Den meisten Menschen, die an Akne leiden, ist leider auch nicht bewusst, das dies dauerhafte Folgen haben kann. Der empfindliche Säureschutzmantel der Haut kann durch falsche Waschcremes kaputtgehen oder es entstehen Aknenarben durch eigenständiges Herumdrücken an der Haut usw.

Wer seine Akne wirklich loswerden möchte, muss sich zwangsläufig etwas tiefgehender mit dem Thema auseinandersetzen. Dafür habe ich das Buch "Akne und Pickel einfach loswerden" veröffentlicht um eine Zusammenfassung meiner eigenen Erfahrungen, Experimente und Fehlschläge zu haben.

Für jeden, der seine Akne wirklich dauerhaft loswerden möchte, ist dieses Buch ein guter Start.